Aktuelles

Rettungsaktion in Xanten

02.08.2016

Zurück

NRW, 1. Juni 2016. Katastrophenalarm, Unwetterwarnung. Um 20.20 Uhr klingelt bei Thomas Müller zu Hause das Telefon. Kurz vor dem Bahnhof Xanten, auf der Regiobahn-Strecke zwischen Millingen und Xanten, ist durch den anhaltenden Starkregen ein Damm weggerutscht. Die Strecke ist nicht mehr befahrbar, riesige Erdmassen und Unmengen von Wasser versperren den Zügen ihren Weg. Der Projektleiter weiß, dass nun keine Zeit zu verlieren ist, denn Zeit ist Geld, das gilt im Bahnverkehr ebenso wie anderswo. Müller telefoniert, Punkt 22 Uhr steht der erste Bagger an der Strecke – Von da an arbeitet das Team rund um die Uhr, um die Gleise schnell wieder befahrbar zu machen. Im Zuge der Arbeiten wurden nicht nur die Erdmassen beseitigt, sondern auch Wasser abgeleitet und der Damm erneuert. Gut vier Tage später, nachdem weitere Regenfälle die Arbeiten immer wieder verzögerten, konnte der erste Zug wieder die Strecke passieren. Doch für Müller und sein Team ist damit jedoch längst kein Ende in Sicht – der Gewitterkrimi hat auch an vielen weiteren Streckenabschnitten zu Dammrutschungen geführt. Bis Mitte September werden an mindestens drei weiteren Stellen Dämme ausgebessert. Mehr zum konventionellen Oberbau und zur Oberbauinstandsetzung bei Eiffage Rail erfahren Sie auf unserer Website.


Gleisbau - kein Job wie jeder andere

Doch bei allem Ärger den das Regenwetter bringt, ist so ein Sondereinsatz schon eine besondere Herausforderung, die durchaus Spaß bringen kann. Heißt es doch in kürzester Zeit das Team zu mobilisieren, die Problemlage zu erfassen und Lösungen zu erarbeiten. Da sind bei allen Beteiligten Flexibilität und Köpfchen gefragt. Gleisbau ist eben kein Job wie jeder andere.

Wir suchen Menschen, die was bewegen wollen - mehr dazu in unseren Stellenangeboten.

Endstation - Starkregen und Dammrutschungen bringen im Sommer 2016 Züge in ganz Deutschland zum Stillstand.