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ICE-Knoten Erfurt ein Jahr früher betriebsbereit

19.11.2014

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Im November 2014 beginnt die Arbeitsgemeinschaft Eiffage Rail/Wittfeld mit der siebten von acht Ausbauphasen am ICE-Knoten Erfurt. Durch einen Kraftakt ist es dem Team gelungen, die Phase neun nach vorn zu verlegen und damit ein Jahr Bauzeit zu sparen. Statt wie geplant erst Ende 2017 in den Betrieb zu gehen, wird das Großprojekt nun schon Ende 2016 an den Kunden DB Netz AG übergeben.

Seit 2010 kümmert sich Wittfeld um die zahlreichen Eisenbahnüberführungen, den Gleistiefbau, die Entwässerung, den Kabeltiefbau und den Schallschutz. Eiffage Rail baute zuvor die alten Gleisanlagen zurück, organisierte die komplexe Baustellenlogistik und realisiert nun bis 2016 noch den Gleisbau. Der komplette Oberbau umfasst 92 Weichen und insgesamt 25 Kilometer Gleis im Stadtgebiet Erfurt in konventioneller Bauweise.

Die Deutsche Bahn lässt am Knoten Erfurt die Gleis-, Sicherungs- und Starkstromanlagen modernisieren und die Baufelder in die Neubaustrecke Nürnberg – Erfurt – Halle/Leipzig einbinden. Für den Ausbau des Verkehrsknotens veranschlagt die Deutsche Bahn insgesamt 480 Millionen Euro. Mehr als 70 Millionen Euro davon entfallen zu gleichen Teilen auf das Baupaket der Partnergesellschaften. Das bis Ende 2017 angelegte Projekt wird nun bereits ein Jahr eher fertig.

Kontakt: Frank Haase, Niederlassungsleiter Eiffage Rail, Leipzig

Die Bauarbeiten zum ICE-Knoten Erfurt laufen schneller als geplant.